Podcast TrendAKADEMIE – Episode 151: Teilhabe ist kein Konzept – sie ist gelebter Alltag

Podcast TrendAKADEMIE – Episode 151: Teilhabe ist kein Konzept – sie ist gelebter Alltag

Scala Schemberg
digimago. eyesonmedia moodmusic schmid und kreative now communication TeamScio digimago. eyesonmedia moodmusic schmid und kreative now communication TeamScio
← Alle Episoden
Episode 151 Björn Hippel – Bereichsleiter Ledder Werkstätten
Podcast TrendAKADEMIE – Episode 151: Teilhabe ist kein Konzept – sie ist gelebter Alltag

Quick Recap – Worum geht es:

In dieser besonderen PodCasthon‑Episode spreche ich mit Björn Hippel als Bereichsleiter und einer der Menschen, die Inklusion nicht nur verwalten, sondern leben. Wir reden darüber, wie Teilhabe entsteht, wenn Arbeit mehr ist als ein Arbeitsplatz – wenn sie ein sozialer Raum wird, ein Lernort, ein Stück Selbstbestimmung. Björn zeigt, wie der LebensMittelpunkt Leeden Menschen mit Behinderung echte Chancen eröffnet: im Einzelhandel, in der Ausbildung, im täglichen Miteinander.

Diese Folge ist Teil des PodCasthon, einer weltweiten Initiative, die über 2000 Podcaster weltweit verbindet, um Charities sichtbar zu machen und Geschichten zu erzählen, die sonst zu selten gehört werden. Tausende Podcasts veröffentlichen in der Woche vom 14. Bis 20 März eine Episode für eine gute Sache – und wir sind einer davon.

 

Summery – Zu den Inhalten:

  • Zur Person Björn Hippel (00:03:36)
  • Sozialdienstleister im Altkreis Tecklenburg (00:06:55) 

Hippel erläuterte die Arbeit seines Sozialdienstleisters im Altkreis Tecklenburg, der 1.300 Beschäftigte mit Behinderung und 600 Angestellte Mitarbeitende umfasst und sich auf zwei Geschäftsfelder konzentriert: Arbeit und berufliche Bildung sowie Wohnen und individuelle Dienste. Die Einrichtung betreibt 17 dezentral verteilter Betriebsstätten und bietet breit gefächerte Weiterbildungsprogramme an, wobei Hippel ein spezifisches Beispiel einer intelligenzgeminderten Mitarbeiterin erwähnte, die nach dem Durchlaufen des Berufsbildungsbereichs eine Verkäuferausbildung mit über 80% in der Zwischenprüfung abschloss. Die Sichtbarkeit der Dienstleistungen wird durch Präsenz im Berufsbildungsbereich der Förderschulen und Tage der offenen Tür in allen Betriebsstätten gewährleistet.positioniert sich als filialisiertes Unternehmen über verschiedene Standorte von klein bis groß. Starke Innenstadt-Ökosysteme sind elementar für eine gut geführte Buchhandlung mit den drei Kernbereichen als Buch- und Spielhändler oder Geschenkelieferant für eine Zielgruppe die alle Lebensphasen anspricht.

  • Finanzierung der Werkstätten für Behinderte (00:13:30) 

Diskussion über die Finanzierung der Werkstätten für Menschen mit Behinderung und die Vergütungsstruktur. Dabei fliessen 80% ihrer Produktionserlöse an die Beschäftigten, während der Rest für Investitionen verwendet wird. Sie besprachen auch die Rolle des Fördervereins, der zusätzliche Unterstützung wie Zahnersatz anbietet, wobei Spenden entweder direkt an eine Betriebsstätte oder in den allgemeinen Fonds des Vereins fließen können.

  • Die Kaffeemanufaktur Famano (00:20:00) 

In der Kaffeemanufaktur sind derzeit 14 Beschäftigte mit Inklusionshintergrund beschäftigt und die Betreuungskräfte weisen einen Stellenschlüssel von 1:12 auf. Das Geschäft umfasst eine Rösterei, eine Produktionsküche mit einer Konditorin und einen Verpackungsbereich, wobei alle Verpackungen und Etikettierungen manuell erfolgen. Zugekauften Waren wie Liköre und Öle werden vor Ort für Kunden in gewünschten Mengen abgefüllt und verplompt, wobei besonderer Wert auf hochwertige Verpackung gelegt wird. Hippel beschreibt, wie das Geschäft von einem alten Werkstättenladen zu einem designorientierten Laden mit Inklusionsfokus umgestaltet wurde, wobei der Fokus darauf lag, dass Kunden nicht merken, dass sie von Menschen mit Behinderung bedient werden.

  • Filialisierung und berufliche Inklusion (00:33:15) 

Diskussion über die Möglichkeit einer Filialisierung bzw. das Interesse von anderen Sozialdienstleistern am Konzept Kaffeemanufaktur Famano. Wir sprechen über die erfolgreiche Vermittlung von Mitarbeitern mit Inklusionshintergrund in klassische Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe, wobei Hippel die Rolle des FBI Fachdienstes für berufliche Inklusion erläutert. Er definiert Inklusion als Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am normalen Leben, einschließlich Arbeit.

  • Onlineaktivitäten und die Idee eines Adventskalenders (00:39:50) 

Diskussion über die Möglichkeit einer Filialisierung bzw. das Interesse von anderen Sozialdienstleistern am Konzept Kaffeemanufaktur Famano. Wir sprechen über die erfolgreiche Vermittlung von Mitarbeitern mit Inklusionshintergrund in klassische Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe, wobei Hippel die Rolle des FBI Fachdienstes für berufliche Inklusion erläutert. Er definiert Inklusion als Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am normalen Leben, einschließlich Arbeit.

  • Persönliches Fragengewitter (00:46:50)

 

Zielgruppe:

Vordenker, Macher, Händler, Vertriebler, Stadtentwickler, Mittelstand, Ladenbau, Architektur, Studenten, StartUps und Fans des Einzelhandels

Fotokredits: PodCasthon und Daniel Schnödt

Video
Podcast