Galeria – ein Name, der für viele Kund:innen zwischen Sehnsucht und Skepsis schwingt. Kaum ein Unternehmen hat die Höhen und Tiefen des deutschen Handels so sichtbar durchlebt: zwei Insolvenzen, staatliche Hilfen, Filialschließungen. Die Frage bleibt: Ist das Warenhaus noch Zukunft oder nur Erinnerung?
Mit Philipp Kretzer, seit Juni der neue CSO, sitzt nun ein Mann am Steuer, der die DNA des Unternehmens kennt. Drei Jahre lang kämpfte er als Regional Sales Director für den Erhalt der Münchner Standorte – und gewann. Heute verantwortet er den Vertrieb aller 83 Filialen. „Wir stehen an einem Wendepunkt – zwischen Tradition und Aufbruch“, sagt Kretzer. Für Kund:innen heißt das: weniger Abverkauf, mehr Erlebnis. Kooperationen wie mit dem TSV 1860 München zeigen, dass Galeria Nähe sucht und Identität stiftet.
Das ist natürlich spannend: es geht also nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage, ob Galeria wieder ein Ort werden kann, an dem Menschen gerne Zeit verbringen. „Wir wollen wieder ein Ort sein, der Innenstädte lebendig macht“, betont Kretzer. Das Warenhaus als Bühne für Marken, Technik und Emotion – oder als Symbol für das Ende einer Ära?
Im Podcast wollen wir genau das sezieren: Welche Ambitionen hat Galeria? Wie sieht der neue Vertrieb aus? Und was bedeutet das für uns Kund:innen, die zwischen Online-Klick und Innenstadt-Bummel entscheiden? Ein Gespräch über Mut, Wandel und die Kunst, das Warenhaus neu zu denken.
Vordenker, Macher, Händler, Vertriebler, Stadtentwickler, Mittelstand, Ladenbau, Architektur, Studenten, StartUps und Fans des Einzelhandels
Fotokredits: Daniel Schnödt