Podcast TrendAKADEMIE – Episode 165: Unsere Marktplatzstrategie ist eine riesige Spielwiese mit über 15.000 Produkten – und das ist erst der Anfang

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Episode 165 Paul Kirchbichler und Mattis Kloepper – Founder des StartUps Spreat
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Quick Recap – Worum geht es:

Spreat gehört zu den jüngsten und am schnellsten ausgezeichneten Retail‑Tech‑Startups in Deutschland. Hinter dem Unternehmen habe ich Heute zwei der Gründer im PodCast, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und genau deshalb so gut funktionieren.

Paul Kirchbichler ist einer der jüngsten Tech‑Founder der Branche: der Architekt der Plattform, derjenige, der Infrastruktur denkt, Systeme baut und die technische Vision von Spreat vorantreibt. Mattis Kloepper ist der operative und strategische Kopf: er übersetzt Technologie in Retail‑Realität, schafft Struktur, Priorität und Richtung. Gemeinsam haben sie ein Unternehmen aufgebaut, das den Handel messbar macht, Prozesse automatisiert und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Im Gespräch geht es um Tempo, Technologie und die Frage, warum Spreat nicht nur ein Startup ist – sondern eine neue Denkweise für den Handel.

Summery – Zu den Inhalten:

  • Zu den Personen Paul Kirchbichler und Matti Kloepper (00:02:50) 

Das Gespräch führt die jungen Unternehmer durch ihre Gründungsgeschichte und ihr Startup-Konzept. Paul erklärt, wie er mit 16 Jahren sein erstes Unternehmen „Norddeutsch gesund“ gründete, einen Online-Marktplatz für nachhaltige Produkte, und wie dies zu Spread führte, einem System, das stationäre Einzelhandelsläden in Marktplätze umwandelt. Mattis beschreibt seine Rolle als operativer und strategischer Kopf bei Spread sowie ihre Erfahrungen mit anderen Unternehmensgründungen.

  • Marktplatzkonzept füpr den stationären Einzelhandel (00:11:44) 

Paul und Mattis erklären ihr Marktplatz-Konzept für den stationären Einzelhandel, bei dem Produzenten direkt mit Kunden verkaufen können, ohne sich um die komplexe Buchhaltung zu kümmern. Sie stellen klar, dass ihr System über 95% der Buchhaltung entfällt und den Läden mehr Flexibilität bietet als traditionelle Konsignationsmodelle.

  • Anwendungsbeispiel des PopUp projektes in Reede (00:16:38) 

Paul erläutert das erfolgreiche Projekt mit der Stadt Reede, bei dem ein Pop-up Store zur Weihnachtszeit mit lokalen Manufakturen realisiert wurde, um Leerstand in der Innenstadt zu bekämpfen. Das Marktplatzkonzept ermöglichte es der Stadt, ohne rechtliche Einschränkungen einen Laden zu betreiben, wobei die Manufakturen ihre Produkte stellten und die Stadt die Einrichtung und Möbel bereitstellte. Mattis erklärt, dass ihr System durch Datenanalyse und Produktvorschläge dabei hilft, Sortimente optimal zu gestalten, und dass sie durch ihr Advisory Board mit Expertenwissen aus Handel und Wissenschaft unterstützt werden.

  • Integrationsstrategie von Influencerprodukten und Zusammenarbeit mit dem stationären Handel (00:25:25) 

Mattis und Paul über die Integration von Influencer-Produkten im Handel, da der Druck der physischen Präsenz deutlich an Relevanz gewinnt. Diskussion über die Einbindung ins Bestandsortiment: trendige Produkte in einer geschlossenen Fläche, besonders wenn es sich um Frequenzbringer handelt, während für Add-on-Produkte eine nahe Platzierung zum entsprechenden Sortiment sinnvoll ist. Paul erklärt, dass das System als flexibles Marktplatz-Tool funktioniert, bei dem Läden Produkte kuratieren und testen können, wobei kleinere Chargen zunächst getestet werden, bevor größere Mengen bestellt werden. Paul und Mattis erläutern zudem Margenspielräume oder Rücksendungsfelxibilitäten mit den Lieferanten.

  • Marktplatzmodell Online versus stationärer Handel (00:45:25) 

Diskussion über die Herausforderungen und Vorteile des Marktplatzmodells im stationären Handel. Sie erörterten, wie hoch die Customer Acquisition Costs online im Vergleich zum stationären Handel sind und wie sich dies auf die Rentabilität auswirkt. Mattis erklärt, dass Produkte in drei Kategorien eingeteilt werden können, wobei einige Produkte mehr Bedienung erfordern als andere. Paul und Mattis beschreiben ihre Vision für Spread, die darin besteht, den Handel langfristig und nachhaltig zu begleiten, insbesondere durch die Einführung des Marktplatzkonzepts in stationären Geschäften.

  • Persönliches Fragengewitter (01:08:25)

Zielgruppe:

Vordenker, Macher, Händler, Vertriebler, Stadtentwickler, Mittelstand, Ladenbau, Architektur, Studenten, StartUps und Fans des Einzelhandels

Fotokredit:

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